Sensationelles Ambiente im Berliner Poststadion

Die U20 Nationalmannschaft besiegt Tschechien mit 2:1

Foto und Bericht: DR - DEROPRESS.

Nach 35 Jahren war es wieder einmal soweit: das Berliner Poststadion, Heimat des BAK, erstrahlte im Glanz vergangener Jahre. Dafür sorgten fast 5000 Zuschauer, die das Stadion komplett füllten und eine fantastische Kulisse bildeten für das U20 Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Gäste aus Tschechien. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand gelang in der zweiten Halbzeit noch der Sieg der deutschen Mannschaft.

Die deutshe U20 Nationalmannschaft hat ihr drittes Spiel in Folge gewinne können. Nach Erfolgen gegen Rumänien (5:0) und Italien (6:0) drehte die Mannschaft von DFB Trainer Hannes Wolf die Partie vor fast 5000 Zuschauern in der zweiten Halbzeit noch und gewann durch Tore von Max Moerstedt  (Fouelelfmeter) und Noah Darvich mit 2:1.

Hannes Wolf sagte nach dem Spiel "vor der Pause sind wir unglücklich in Rückstand geraten, doch sind wir gut aus der Pause gekommen und haben dann auch verdient gewonnen und können zufrieden sein. Besonders, weil wir 0:1 zurück gelegen haben und alle Spieler eingesetzt haben."

Für die U20 geht es bereits am Dienstag schon weiter, wenn man in Lublin gegen die Polen antreten wird.

Das dieses Event zu einem großen Erfolg werden konnte ist in erster Linie dem Berliner AK zu verdanken, der wieder einmal gezeigt hat, zu was er fähig ist. Unter Mitwirkung fast aller Mannschaften des Klubs konnte die Versorgung der Zuschauer und das Catering der VIP Gäste sichergestellt werden. Vorstandsmitglied und Verantwortlicher dieser Veranstaltung, Burak Isidadlioglu, sagte nach dem Spiel: " Gemeinsam haben wir eindrucksvoll bewiesen, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Gleichzeitig haben wir gezeigt, dass wir auf höchstem professionellen Niveau arbeiten können.

Die VIP- und Kabinenverpflegung setzt dabei einen neuen Maßstab – einen Meilenstein, den man dem Berliner AK  erst einmal nachmachen muss".

Die Halbfinalspiele des Berliner Landespokals finden an diesem Wochenende statt

Das erste der beiden Halbfinalspiele bestreiten die Ligakontrahenten VSG Altglienicke und Hertha 03 Zehlendorf. In der Regionalliga Nordost setzte sich

 die VSG in dieser Saison zwei Mal durch. In der mittlerweile heimischen Spree-Arena in Fürstenwalde gewann Altglienicke zum Saisonauftakt 2:0. Im Stadion Lichterfelde folgte Anfang Dezember ein 1:3-Auswärtserfolg. Neben den direkten Duellen spricht

 auch die Tabellensituation klar für Altglienicke. Das 

Team von Interimstrainer Dan Twardzik ist Sechster, während Zehlendorf am Tabellenende steht. Aber: Die kleine Hertha dürfte dennoch mit ordentlich Selbstvertrauen anreisen, schlug am Mittwochabend 

den Tabellenführer Lok Leipzig auswärts überraschend. Doch auch Altglienicke war unter der Woche erfolgreich, gewann zu Hause gegen Eilenburg. Für die Hausherren dürfte außerdem der Heimvorteil sprechen. Und anders 

als im Ligabetrieb ist es ein echter Heimvorteil. Denn 

das Spiel findet in Berlin an der Köpenicker Landstraße statt. Also dort, wo die VSG ihre Trainingsstätte hat und immer wieder auch Testspiele bestritt. Es wird mit ordentlich Zuschauern gerechnet, so hört man.

 Schließlich ist der Weg dieses Mal nicht so weit.

Am Sonntag erwartet der einzig verbliebene Oberligist Sparta Lichtenberg den dritten Regionalligisten im Wettbewerb, den BFC Dynamo. Auch hier dürfte der Zuschauerandrang groß werden. Der BFC soll rund 600 Karten bekommen haben. Womöglich finden sich rund um das Paul-Kalkbrenner-Sportfeld noch mehr Menschen ein. Sportlich spricht vieles für die Gäste, die allein aufgrund der Ligazugehörigkeit natürlich als Favorit ins Spiel gehen. Und seit dem Trainerwechsel von Dennis Kutrieb auf Sven Körner läuft es auch besser. Aber: Das Nachholspiel gegen Luckenwalde am Mittwochabend verlor der BFC daheim mit 0:1. Sparta konnte sich derweil die ganze Woche über auf dieses Highlight-Spiel vorbereiten und zieht vielleicht aus dem letzten direkten Duell noch etwas Kraft, auch wenn dieses schon knapp drei Jahre zurückliegt. Aber damals gewann Sparta, das zu dem Zeitpunkt sogar noch Berlin-Liga spielte, überraschend mit 5:1, ebenfalls im Pokal-Halbfinale.

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