Die Halbfinalspiele des Berliner Landespokals finden an diesem Wochenende statt

Die VSG Altglienicke ist mit einem echten Statement ins Pokalfinale eingezogen. Im ersten Pflichtspiel auf der heimischen Willi-Sänger-Sportanlage in Baumschulenweg dominierte die VSG von Beginn an das Spiel gegen den Ligakontrahenten aus Zehlendorf. Und so dauerte es nicht lang, bis der erste Treffer fiel. Einen Freistoß von Jonas Nietfeld konnte Herthas Pokal-Torhüter Dmytro Karika nur abtropfen lassen. Mehmet Ibrahimi war zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. Die Hausherren spielten weiter nach vorn und erhöhten wenig später. Erik Tallig zog aus der Distanz ab und traf mit einem satten Flachschuss zum 2:0. In der Folge vergab Sydney Sylla eine Hundertprozentige zum 3:0, doch auch das sollte noch vor der Halbzeit fallen. Jonas Nietfeld setzte der Partie mit dem Pausenpfiff fast schon den Deckel drauf. Im zweiten Durchgang änderte sich wenig, Zehlendorf bekam zu keinem Zeitpunkt so wirklich einen Fuß in die Tür. Stattdessen leisteten sich die Gäste Aufbaufehler, die Altglienicke zumindest einmal konsequent bestrafte. Ibrahimi erzielte in der 54. Minute seinen zweiten Treffer und den 4:0-Endstand. Dass das Ergebnis nicht höher ausfiel, hat Hertha 03 der Chancenverwertung des Gastgebers zu verdanken. Die VSG hätte hier gut und gern 7 oder 8 Tore machen können, vielleicht sogar müssen. Der Finalgegner wird heute ermittelt.

Am Sonntag erwartet der einzig verbliebene Oberligist Sparta Lichtenberg den dritten Regionalligisten im Wettbewerb, den BFC Dynamo. Auch hier dürfte der Zuschauerandrang groß werden. Der BFC soll rund 600 Karten bekommen haben. Womöglich finden sich rund um das Paul-Kalkbrenner-Sportfeld noch mehr Menschen ein. Sportlich spricht vieles für die Gäste, die allein aufgrund der Ligazugehörigkeit natürlich als Favorit ins Spiel gehen. Und seit dem Trainerwechsel von Dennis Kutrieb auf Sven Körner läuft es auch besser. Aber: Das Nachholspiel gegen Luckenwalde am Mittwochabend verlor der BFC daheim mit 0:1. Sparta konnte sich derweil die ganze Woche über auf dieses Highlight-Spiel vorbereiten und zieht vielleicht aus dem letzten direkten Duell noch etwas Kraft, auch wenn dieses schon knapp drei Jahre zurückliegt. Aber damals gewann Sparta, das zu dem Zeitpunkt sogar noch Berlin-Liga spielte, überraschend mit 5:1, ebenfalls im Pokal-Halbfinale.

Sensationelles Ambiente im Berliner Poststadion

Die U20 Nationalmannschaft besiegt Tschechien mit 2:1

Foto und Bericht: DR - DEROPRESS.

Nach 35 Jahren war es wieder einmal soweit: das Berliner Poststadion, Heimat des BAK, erstrahlte im Glanz vergangener Jahre. Dafür sorgten fast 5000 Zuschauer, die das Stadion komplett füllten und eine fantastische Kulisse bildeten für das U20 Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Gäste aus Tschechien. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand gelang in der zweiten Halbzeit noch der Sieg der deutschen Mannschaft.

Die deutshe U20 Nationalmannschaft hat ihr drittes Spiel in Folge gewinne können. Nach Erfolgen gegen Rumänien (5:0) und Italien (6:0) drehte die Mannschaft von DFB Trainer Hannes Wolf die Partie vor fast 5000 Zuschauern in der zweiten Halbzeit noch und gewann durch Tore von Max Moerstedt  (Fouelelfmeter) und Noah Darvich mit 2:1.

Hannes Wolf sagte nach dem Spiel "vor der Pause sind wir unglücklich in Rückstand geraten, doch sind wir gut aus der Pause gekommen und haben dann auch verdient gewonnen und können zufrieden sein. Besonders, weil wir 0:1 zurück gelegen haben und alle Spieler eingesetzt haben."

Für die U20 geht es bereits am Dienstag schon weiter, wenn man in Lublin gegen die Polen antreten wird.

Das dieses Event zu einem großen Erfolg werden konnte ist in erster Linie dem Berliner AK zu verdanken, der wieder einmal gezeigt hat, zu was er fähig ist. Unter Mitwirkung fast aller Mannschaften des Klubs konnte die Versorgung der Zuschauer und das Catering der VIP Gäste sichergestellt werden. Vorstandsmitglied und Verantwortlicher dieser Veranstaltung, Burak Isidadlioglu, sagte nach dem Spiel: " Gemeinsam haben wir eindrucksvoll bewiesen, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Gleichzeitig haben wir gezeigt, dass wir auf höchstem professionellen Niveau arbeiten können.

Die VIP- und Kabinenverpflegung setzt dabei einen neuen Maßstab – einen Meilenstein, den man dem Berliner AK  erst einmal nachmachen muss".

Zwei Tore von Wirth haben letztendlich für den Sieg gegen starke Schweizer gesorgt. Drei Gegentore zeigen allerdings markante schwächen in der Abwehr, wo auf alle Fälle noch nachgearbeitet werden muss

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