Das Finale im BFV Landespokal seht fest:
VSG Altglienicke - BFC Dynamo

Die VSG Altglienicke ist mit einem echten Statement ins Pokalfinale eingezogen. Im ersten Pflichtspiel auf der heimischen Willi-Sänger-Sportanlage in Baumschulenweg dominierte die VSG von Beginn an das Spiel gegen den Ligakontrahenten aus Zehlendorf. Und so dauerte es nicht lang, bis der erste Treffer fiel. Einen Freistoß von Jonas Nietfeld konnte Herthas Pokal-Torhüter Dmytro Karika nur abtropfen lassen. Mehmet Ibrahimi war zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. Die Hausherren spielten weiter nach vorn und erhöhten wenig später. Erik Tallig zog aus der Distanz ab und traf mit einem satten Flachschuss zum 2:0. In der Folge vergab Sydney Sylla eine Hundertprozentige zum 3:0, doch auch das sollte noch vor der Halbzeit fallen. Jonas Nietfeld setzte der Partie mit dem Pausenpfiff fast schon den Deckel drauf. Im zweiten Durchgang änderte sich wenig, Zehlendorf bekam zu keinem Zeitpunkt so wirklich einen Fuß in die Tür. Stattdessen leisteten sich die Gäste Aufbaufehler, die Altglienicke zumindest einmal konsequent bestrafte. Ibrahimi erzielte in der 54. Minute seinen zweiten Treffer und den 4:0-Endstand. Dass das Ergebnis nicht höher ausfiel, hat Hertha 03 der Chancenverwertung des Gastgebers zu verdanken. Die VSG hätte hier gut und gern 7 oder 8 Tore machen können, vielleicht sogar müssen. Der Finalgegner wird heute ermittelt.

Der BFC Dynamo hat sich ins Endspiel um den Berliner Landespokal gemüht. Überschattet wurde die Partie von Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei. Aber fangen wir sportlich an. Der BFC ging bei Sparta Lichtenberg früh in Führung. Levin Mattmüller traf in der 7. Minute. Doch der Oberligist schlug zurück, glich vor der Pause durch Dominic Schmüser aus, drehte die Partie nach Wiederanpfiff durch Berkin Tonk. Lang roch es nach Überraschung, doch der BFC rettete sich ähnlich wie im Achtelfinale bei Mahlsdorf in den Schlussminuten in die Verlängerung. Dort ging Sparta zunächst erneut on Führung, doch Dynamo stellte das Spiel auf den Kopf und machte rund um den Pausenpfiff der Verlängerung alles klar. Dann wurde es unschön. Außerhalb des Geländes zündeten Fans, die keine Karte ergattern konnten, Pyrotechnik, schmissen Böller. Die Polizei schritt ein. Es soll Festnahmen gegeben haben. Praktisch zeitgleich gab es auf dem Feld eine Rudelbildung, nach der Spartas Ömer Toktomur mit rot vom Platz flog. Schiedsrichter Julius Hanft unterbrach die Partie für etwa zehn Minuten, pfiff dann wieder an. Der BFC schoss noch das 3:6, dann war Schluss. Damit trifft der BFC im Finale auf die VSG Altglienicke. Doch dieses Halbfinale dürfte in den kommenden Tagen noch weiter Thema bleiben

Zwei Tore von Wirth haben letztendlich für den Sieg gegen starke Schweizer gesorgt. Drei Gegentore zeigen allerdings markante schwächen in der Abwehr, wo auf alle Fälle noch nachgearbeitet werden muss

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